Der Weg dorthin
Aber was genau war es nun, dass mich zu dieser Entscheidung gelangen ließ?
Sicherlich war es nicht ein einziger Moment. Es waren so viele verschiedene.
Zwischendurch habe ich es mit Pro- und Contra-Listen versucht. Heute war ein Tag dafür. Gestern dagegen. Vorteil wäre.. Nachteil ist..
Das hat natürlich zu nichts geführt.
Dann habe ich versucht, mit anderen darüber zu sprechen.
„Es ist dein Körper und nur du ganz alleine kannst diese Entscheidung treffen. Nur du weißt, wie es dir geht.“
Recht hatten sie natürlich. Aber ich bin doch viel zu schlecht darin, Entscheidungen zu treffen. Weiß ich doch manchmal nicht Mals, ob ich lieber Pizza oder Lasagne möchte.
Wie soll ich dann eine solche Entscheidung treffen?
Und dann passierte es. Und es passierte nochmal. Und als es passierte, ließ es mich immer an die anderen mal denken, als es passierte. Und an die Male, als es fast passiert ist. Und wie ich mich jedes beschissene Mal fühlte. Oder fast gefühlt hätte.
Schließlich wusste ich, dass ich die Entscheidung schon längst getroffen hatte.
Oder dass so einiges in meinem Körper mir zumindest zeigen wollte, welche Entscheidung ich treffen sollte.
Nur mein Herz.
Mein Herz war noch nicht so weit, sie zu akzeptieren.